Saunasteine austauschen – der richtige Zeitpunkt

Saunasteine sind das Herzstück jeder Sauna. Sie speichern die Hitze, geben diese gleichmäßig ab und sorgen für den angenehmen Dampf beim Aufguss. Doch wie oft sollten Saunasteine ausgetauscht werden, und woran erkennt man, dass es Zeit für neue ist?


Warum ist der Austausch von Saunasteinen wichtig?

  • Effizienz und Sicherheit: Abgenutzte oder gebrochene Steine beeinträchtigen die Heizleistung und können die Heizelemente beschädigen.
  • Hygiene: Mit der Zeit setzen sich Schmutz, Staub und Mineralrückstände in den Steinen fest.
  • Dampferzeugung: Abgenutzte Steine haben weniger Oberfläche und erzeugen weniger Dampf – das Aufgusserlebnis leidet.

Anzeichen, dass Saunasteine ausgetauscht werden müssen

  • Risse und Brüche: Überprüfen Sie die Steine regelmäßig auf Risse oder Absplitterungen.
  • Sand und Brösel: Wenn sich Sand oder Steinbrösel am Boden des Saunaofens sammeln, ist das ein Zeichen für Verschleiß.
  • Verfärbungen und Ablagerungen: Starke Verfärbungen oder weiße Kalkablagerungen deuten auf Mineralrückstände hin.
  • Nachlassende Aufgussqualität: Wenn weniger oder kaum Dampf entsteht, liegt das häufig an abgenutzten Steinen.

Wie oft sollten Saunasteine ausgetauscht werden?

Die Häufigkeit des Austauschs hängt von der Nutzung und der Qualität der Steine ab:

  • Privat genutzte Sauna (1–2 Mal pro Woche): Alle 2 bis 3 Jahre.
  • Häufig genutzte Privat- oder gewerbliche Sauna: Mindestens einmal im Jahr.
  • Intensiv genutzte gewerbliche Sauna (z. B. in Wellnessanlagen): Alle 6 Monate.

Pflege und Verlängerung der Lebensdauer

  • Regelmäßiges Reinigen: Nehmen Sie die Steine alle 6 Monate aus dem Ofen und bürsten Sie sie ab, um Staub und Schmutz zu entfernen.
  • Steine umschichten: Durch regelmäßiges Umschichten (alle 3–6 Monate) wird die Belastung gleichmäßiger verteilt und die Heizleistung optimiert.
  • Richtige Aufguss-Technik: Gießen Sie das Wasser langsam und gleichmäßig über die Steine, um thermische Schocks zu vermeiden.

Welche Steine eignen sich am besten?

Nicht alle Steine sind für den Saunaofen geeignet. Es sollten ausschließlich speziell für Saunen ausgewiesene Steine verwendet werden.

  • Diabas: Sehr hitzebeständig und langlebig. Eignet sich besonders gut für intensive Nutzung.
  • Peridotit: Speichert die Wärme besonders gut und erzeugt angenehmen, weichen Dampf.
  • Olivindiabas: Robust und langlebig, allerdings teurer in der Anschaffung.

Saunasteine richtig schichten – so geht’s

  1. Größere Steine nach unten: Die größten und robustesten Steine kommen unten in den Saunaofen. Sie sorgen für eine stabile Basis und eine gute Luftzirkulation.
  2. Kleinere Steine oben: Kleinere Steine verteilen die Wärme besser und erzeugen intensiveren Dampf.
  3. Luftzirkulation beachten: Schichten Sie die Steine locker und vermeiden Sie eine zu dichte Anordnung, damit die Luft gut zirkulieren kann.

Fazit: Regelmäßiger Austausch für optimales Saunavergnügen

Der rechtzeitige Austausch von Saunasteinen sorgt nicht nur für eine bessere Heizleistung, sondern auch für ein intensiveres Aufgusserlebnis und mehr Sicherheit. Mit regelmäßiger Pflege und Kontrolle können Sie die Lebensdauer der Steine verlängern und Ihre Sauna in Top-Zustand halten.


Tipp: Notieren Sie sich das Kaufdatum der Steine und planen Sie den nächsten Austausch direkt im Voraus ein. So haben Sie immer ein optimales Saunaerlebnis!

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