Wer an Sauna denkt, denkt zuerst an Hitze, Holz und aromatische Aufgüsse. Doch ein Element wird oft übersehen, obwohl es über die Qualität Ihres Saunagangs entscheidet: die Frischluft. Ohne eine ausgeklügelte Luftzirkulation wird das Saunieren schnell zur Belastung für den Kreislauf.
Warum Frischluft in der Sauna so wichtig ist und worauf Sie sowohl beim Bau als auch beim Saunieren achten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.
1. Atmen Sie durch: Sauerstoff vs. Hitze
In einer geschlossenen Saunakabine steigt bei jedem Atemzug der CO2-Gehalt. Ohne stetige Zufuhr von Frischluft wird die Luft „verbraucht“ und stickig. Das führt dazu, dass man sich nach dem Saunagang eher erschöpft als erfrischt fühlt.
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Der Effekt: Eine gute Belüftung sorgt dafür, dass die Hitze zwar im Raum bleibt, der Sauerstoffgehalt aber angenehm hoch ist. Das schont das Herz-Kreislauf-System und lässt Sie tiefer entspannen.
2. Die Technik dahinter: Zuluft und Abluft
Wenn wir für unsere Kunden eine Sauna bauen, ist die Planung der Luftwege ein Präzisionsjob.
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Zuluft: Diese sollte idealerweise hinter oder unter dem Saunaofen platziert werden. Die kalte Frischluft wird vom Ofen direkt erwärmt und steigt nach oben.
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Abluft: Auf der gegenüberliegenden Seite (meist diagonal) wird die verbrauchte Luft abgeführt. Nur wenn dieses System perfekt abgestimmt ist, entsteht eine sanfte Luftzirkulation ohne Zugluft.
3. Frischluft nach dem Saunagang: Der „Kick“ für die Gefäße
Der Saunagang endet nicht in der Kabine! Die wichtigste Phase für Ihre Gesundheit beginnt direkt danach.
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Das Ritual: Gehen Sie nach dem Verlassen der Sauna sofort an die Frischluft. Atmen Sie ruhig und tief ein. Die kühle Außenluft kühlt die Atemwege ab und sättigt das Blut mit frischem Sauerstoff. Erst danach folgt die Abkühlung mit kaltem Wasser. Dieser Temperaturwechsel ist das beste Training für Ihre Blutgefäße.
Tabelle: Richtig Lüften – Worauf es ankommt
| Phase | Woher kommt die Luft? | Warum ist das wichtig? |
| Während des Heizens | Zuluftklappe am Ofen | Effektive Erwärmung der Raumluft. |
| Während des Saunierens | Permanente Zirkulation | Hoher Sauerstoffanteil für den Kreislauf. |
| Zwischen den Gängen | Kurzes Stoßlüften (Tür auf) | Feuchtigkeit entweicht, neue Frischluft kommt rein. |
| Nach der Sauna | Außenbereich / Garten | Maximale Abkühlung der Lunge. |
4. Häufiger Fehler: Die Lüftung verschließen
Viele Besitzer einer Heimsauna machen den Fehler, die Lüftungsschieber komplett zu schließen, um Energie zu sparen oder die Sauna schneller aufzuheizen.
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Unser Rat: Sparen Sie nicht am Sauerstoff! Eine moderne, gut isolierte Sauna hält die Temperatur auch bei geöffnetem Lüftungsschieber problemlos. Das bisschen Mehr an Energieaufwand ist eine direkte Investition in Ihre Gesundheit.
Fazit: Frischluft macht den Unterschied
Egal, ob es um die technische Belüftung Ihrer fest installierten Sauna oder das Durchatmen im Garten nach dem Bad im mobilen Hot Tub geht: Frischluft ist der Treibstoff für Ihr Wohlbefinden. Achten Sie beim Kauf oder Bau Ihrer Sauna auf ein durchdachtes Belüftungskonzept – Ihr Körper wird es Ihnen danken.
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