Abwehrkräfte stärken

Starke Abwehrkräfte sind der beste Schutz, um gesund, vital und voller Energie durch die kühler werdende Jahreszeit zu kommen. Wenn im September die Temperaturen fallen und das Schmuddelwetter Einzug hält, steigt das Risiko für fiese Infekte und lästige Erkältungswellen spürbar an. Regelmäßige Saunagänge sind eine erprobte und herrlich entspannende Methode, um das eigene Immunsystem auf natürliche Weise zu trainieren. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie das Wechselspiel aus Hitze und Kälte im Körper wirkt und wie Sie Ihre Gesundheit durch richtiges Saunieren effektiv unterstützen.

Wie regelmäßiges Saunieren Ihre Abwehrkräfte mobilisiert

Um Ihre Abwehrkräfte gezielt auf Trab zu bringen, nutzt die Sauna das Prinzip des künstlichen Fiebers. Durch die hohe Temperatur in der Kabine steigt die Körperkerntemperatur leicht an, was die Produktion von Abwehrzellen und Antikörpern im Blut kräftig anregt.

Erreger wie Viren und Bakterien werden durch diese thermische Reaktion schneller erkannt und bekämpft. Wer mindestens einmal pro Woche sauniert, baut sich somit einen effektiven Schutzschild gegen herbstliche Erkältungswellen auf.

Das Wechselspiel aus Hitze und Abkühlung

Der eigentliche Trainingsreiz für das Immunsystem entsteht erst durch die Kombination von intensiver Wärme und anschließender gezielter Abkühlung:

  • Gefäßtraining: Bei Hitze weiten sich die Blutgefäße, beim kalten Tauchbad oder Guss ziehen sie sich schlagartig zusammen.

  • Bessere Durchblutung: Diese Kneipp’sche Gefäßgymnastik hält die Adern elastisch und verbessert die Durchblutung der Schleimhäute.

  • Erreger-Abwehr: Gut durchblutete Schleimhäute in Nase und Rachen können eindringende Krankheitserreger viel erfolgreicher abfangen.

Richtig saunieren, um die Abwehrkräfte optimal zu unterstützen

Damit der Saunagang die eigenen Abwehrkräfte stärkt und nicht unnötig überlastet, kommt es auf die richtige Anwendung an. Anfänger sollten mit milderen Temperaturen um 60 bis 70 Grad Celsius starten und sich langsam steigern.

Zwei bis drei Saunagänge von jeweils 8 bis 15 Minuten Dauer reichen völlig aus. Wichtig ist, dem Körper zwischen den Gängen ausreichend Ruhepausen zu gönnen und nach dem Saunieren viel frisches Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken.

Wann Sie bei geschwächtem Immunsystem pausieren sollten

Saunieren wirkt hervorragend als Vorbeugung, ist jedoch kein Heilmittel gegen eine bereits ausgebrochene Erkältung. Wenn Sie sich bereits kränklich fühlen, Frösteln oder Fieber haben, sollten Sie auf den Saunagang unbedingt verzichten.

Die zusätzliche Hitzebelastung würde den ohnehin geschwächten Organismus in diesem Fall zu stark beanspruchen. Gönnen Sie sich bei den ersten Anzeichen eines Infekts lieber Bettruhe und steigen Sie erst nach vollständiger Genesung wieder ein.

Fazit: Mit starken Abwehrkräften entspannt durch den Herbst

Regelmäßiges Saunieren ist eine Wohltat für Geist und Körper, die Ihre Abwehrkräfte nachhaltig auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Mit der richtigen Balance aus Hitze, Abkühlung und anschließender Ruhe starten Sie bestens geschützt und vollkommen entspannt in die Saunasaison.

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