Saunasteine: Olivindiabas, Granit & Co.

Hochwertige Saunasteine bilden das Herzstück jedes Saunaofens und bestimmen maßgeblich, wie intensiv und gleichmäßig die Wärme in der Kabine abgegeben wird. Beim Aufguss treffen hunderte Grad heißes Wasser und ätherische Öle direkt auf das Gestein, was enormen thermischen Belastungen entspricht. Minderwertige oder ungeeignete Steine können unter dieser extremen Hitze bersten, den Ofen beschädigen oder sogar gefährliche Splitter abplatzen lassen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Gesteinsarten wie Olivindiabas oder Granit sich am besten eignen, worauf Sie bei der Auswahl achten müssen und wie Sie Ihre Steine richtig pflegen.

Warum die Qualität der Saunasteine entscheidend ist
Die primäre Aufgabe der Saunasteine besteht darin, die von den Heizstäben erzeugte Hitze effizient zu speichern und sie langsam an den Raum abzugeben.

Zusätzlich müssen sie extremen Temperaturwechseln standhalten, wenn kaltes Aufgusswasser auf die glühende Oberfläche trifft. Gutes Aufgussgestein zeichnet sich durch eine hohe Dichte, hervorragende Wärmekapazität und vollkommene Schadstofffreiheit aus, damit beim Erhitzen keine schädlichen Gase entstehen.

Beliebte Gesteinsarten im Vergleich
Je nach Budget und Anspruch stehen verschiedene Natursteine zur Auswahl:

Olivindiabas: Der absolute Klassiker in skandinavischen Saunen. Er besitzt eine extrem hohe Dichte, speichert Wärme hervorragend und ist besonders langlebig sowie kluftfrei.

Granit: Eine preiswerte und robuste Alternative. Er speichert die Hitze gut, sollte jedoch frei von Einschlüssen anderer Mineralien sein, um Risse zu vermeiden.

Peridotit & Vulkanit: Sehr schwere, dunkle Gesteine mit exzellenter Temperaturwechselbeständigkeit für intensiv genutzte Öfen.

Die richtige Schichtung im Saunaofen
Um eine optimale Luftzirkulation im Ofen zu gewährleisten, kommt es auf das richtige Einlegen der Saunasteine an. Die Steine dürfen keinesfalls zu dicht gepresst oder im Ofen verkeilt werden.

Legen Sie größere Exemplare nach unten direkt auf die Heizstäbe, um eine stabile Basis zu schaffen, und verteilen Sie kleinere Steine locker im oberen Bereich. Eine gute Durchlüftung schont die Heizstäbe und sorgt für eine gleichmäßige Dampfentwicklung beim Aufguss.

Pflege und regelmäßiger Austausch der Steine
Durch die ständigen Temperaturwechsel und Kalkablagerungen des Aufgusswassers verspröden Saunasteine im Laufe der Zeit. Kleine Risse entstehen, und feiner Steinstaub kann die Luftwege im Ofen verstopfen.

Es empfiehlt sich, die Steine einmal pro Jahr zu überprüfen, von Kalk zu reinigen und beschädigte oder brüchige Exemplare auszusortieren. Bei privater Nutzung sollte das komplette Steinpaket alle zwei bis drei Jahre ausgetauscht werden.

Fazit: Mit den passenden Saunasteinen zum perfekten Aufguss
Die Auswahl der richtigen Saunasteine sorgt nicht nur für ein angenehmes Mikroklima und dichten Dampf, sondern verlängert auch die Lebensdauer Ihres Saunaofens. Setzen Sie auf geprüfte Natursteine wie Olivindiabas, um jeden Saunagang sicher und in vollen Zügen zu genießen.

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